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Im Wettbewerb mit China : Amerika setzt auf Vorsprung durch Technologie

Amerika im Wettlauf mit China: Der damalige Vizepräsident Joe Biden und der chinesische Staatspräsident Xi Jinping Bild: Reuters

Bei der Systemrivalität zwischen China und Amerika geht es auch um Technologie-Vorherrschaft. Der Senat hat jetzt ein massives Förderprogramm gebilligt.

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          Die Entscheidung des amerikanischen Senats, ein massives Programm zur Technologieforschung und Halbleiterentwicklung auf den Weg zu bringen, hat natürlich einen Hauptadressaten: China. Im Kampf um die technologische Suprematie sind die Vereinigten Staaten zu Investitionen – lies: Ausgaben – bereit, wie sie das Land lange nicht gesehen hat.

          Auch das ist ein Beleg dafür, dass die amerikanisch-chinesische Systemrivalität auf vielen Feldern ausgetragen wird, aber ganz besonders auf dem der Technologie. Wer hier ins Hintertreffen gerät, macht sich abhängig, wird verwundbar, gefährdet künftigen Wohlstand. Die aktuelle Knappheit bei Computerchips liefert den Technologiekriegern zusätzliche Argumente.

          Dabei ist die Sache auch so klar: Die Vereinigten Staaten müssen ihre Wirtschaft modernisieren und massiv in Forschung und Entwicklung investieren. Präsident Bidens Ankündigung, Amerika werde sich dem Wettbewerb mit China von einer Position neuer Stärke stellen, ist nicht nur heiße Luft.

          Dass eine überparteiliche Mehrheit dem Vorhaben den Segen gegeben hat, zeigt einmal mehr, dass eine umfassende Antwort auf den Aufstieg Chinas sich auf einen breiten und belastbaren Konsens stützen kann. Amerika stärkt seine Wettbewerbsfähigkeit und denkt nicht daran, dem chinesischen Drehbuch vom unabwendbaren Abstieg des Westens zu folgen. In der geoökonomischen Auseinandersetzung wird eine Schippe draufgelegt.

          Klaus-Dieter Frankenberger
          Redakteur in der Politik.

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