Krise im Sahel : Im Tschad brodelt es

Proteste sind im autoritär regierten Tschad ungewöhnlich. Nun wurden dutzende Demonstranten erschossen, die für Wahlen demonstrierten.
Das Foto sagt mehr als jede offizielle Erklärung: Der amerikanische Botschafter in Tschad kniet neben Blutflecken auf einer Straße in der Hauptstadt N’Djamena nieder. Einzelne Schuhe liegen herum und weitere blutige Überreste einer Demonstration, die Ende vergangener Woche in dem zentralafrikanischen Staat brutal niedergeschlagen wurde. Mindestens 50 Menschen wurden nach offiziellen Angaben von staatlichen Sicherheitskräften getötet, etwa 300 verletzt. Oppositionelle halten die Zahl der Opfer für deutlich höher.
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