In Frankfurt fehlen noch 2600 Betreuungsplätze
Frankfurt erfüllt in diesem Jahr den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Erstklässler. Doch für die nächsten Jahre fehlen an 24 Schulen noch viele Plätze.
Bislang gilt der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung nur für Erstklässler. Aber der Kreis Darmstadt-Dieburg kann schon jetzt allen Grundschülern Plätze anbieten. Wie macht er das?
Frankfurt erfüllt in diesem Jahr den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Erstklässler. Doch für die nächsten Jahre fehlen an 24 Schulen noch viele Plätze.
Von diesem Schuljahr an gibt es in Deutschland einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung, der in der Grundschule stufenweise ausgebaut wird. Interview mit Caspar van Laak über sinnvolle Standards.
Mehr Schüler, mehr Lehrer, weniger Intensivklassen: Bei der Ganztagsbetreuung gibt es für die Stadt Frankfurt ein Lob, darüber hinaus bleibt im neuen Schuljahr viel zu tun.
Seit dem 1. August können sich Eltern von Erstklässlern darauf verlassen, dass ihr Kind auch nachmittags nach Schulschluss betreut wird. Doch vielerorts ist die Reform auf Kante genäht.
Der Rechtsanspruch auf ganztägige Betreuung der Grundschulkinder tritt gestaffelt in Kraft. Das Echo ist extrem verschieden: Jubel hier, Klage dort.
Die EU erschwert Ukrainern die Flucht. Nach den Ferien gilt das Recht auf Ganztagsbetreuung an Grundschulen. Und: Verletzen KI-Songs die Urheberrechte von Komponisten? Der F.A.Z. Frühdenker.
Der Klimageschwindigkeitsbonus sinkt ebenso wie die Einspeisevergütung für neue PV-Anlagen, Grundschüler erhalten einen Ganztagsbetreuungsanspruch. Klingt kompliziert; wir erklären die Änderungen, die der August bringt.
Der Anspruch auf Ganztagsbetreuung wirft seine Schatten voraus: Arbeitsgemeinschaften am Nachmittag stehen nicht mehr allen Kindern offen. Horte fürchten um ihre Existenz.
Ganztagsbetreuung sorgt an Schulen für Wirbel, im Sommer treiben Urlaubssorgen die Reisenden um, und in den Frankfurter Koalitionsgesprächen sind die Fronten verhärtet. Der Newsletter F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages aus der Rhein-Main-Region.
Von Sommer an haben alle Grundschüler in Deutschland das Recht auf eine Ganztagsbetreuung über acht Stunden. Der Landrat des Rheingau-Taunus-Kreises findet das gut, übt aber auch scharfe Kritik.
Das arbeitgebernahe Institut der Deutschen Wirtschaft warnt: Für den neuen Rechtsanspruch fehlt vielerorts Ganztagsbetreuung an Grundschulen. Besonders zwei Bundesländer müssen kräftig ausbauen.
Bald greift der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder. Doch den Kommunen fehlt Unterstützung von Bund und Land.
Der Kreis Groß-Gerau und seine 14 Städte und Gemeinden kritisieren Bund und Land. Sie gäben den Kommunen immer mehr Aufgaben, ohne dafür zu zahlen.
Unser Bildungssystem steht schlecht da. Und schon in zwei Jahren kommt der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in der Grundschule. Für viele Bundesländer wird das eine Herausforderung. Kann für die Kinder überhaupt etwas besser werden?
Noch sind viele Fragen offen, wie ab 2026 der Rechtsanspruch auf eine Ganztagsbetreuung an Grundschulen umgesetzt werden soll. Nun einigen sich Bund und Länder in der Frage der Finanzierung.
Nicht nur die Stadt Frankfurt soll bald den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder erfüllen. Fast 8000 neue Betreuungsplätze muss sie allein dafür schaffen und Erzieher finden. Das ist nicht für alle Schulen zu schaffen.
Die Erfüllung des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung an Grundschulen wird in Wiesbaden termingerecht kaum zu erfüllen sein. Das liegt mitunter auch am Zögern der Grundschulleiter.
Mit dem kommenden Anspruch auf Ganztagsbetreuung an den rund 15.000 Grundschulen in Deutschland entsteht ein Milliardenmarkt. Bei den Großvereinen herrscht schon jetzt Goldgräberstimmung.
Im Bildungsausschuss beschweren sich Eltern, Lehrer und Schüler über die Zustände ihrer Schulen. Sie sind marode, und trotzdem sollen immer mehr Kinder unterrichtet werden.
Land prüft Bedarf der Ganztagsbetreuung in Grundschulen, die von 2026 an stufenweise eingeführt werden soll
Fast alle Eltern in Frankfurt wünschen sich eine Ganztagsbetreuung an Grundschulen. Allerdings auf freiwilliger Basis. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Stadtelternbeirats.
Die Stadt Frankfurt weitet die Ganztagsangebote für Grundschüler aus. So will sie den ab 2026 geltenden Rechtsanspruch erfüllen.
Wie viele Erzieher in Hessen fehlen, ist unbekannt. Das ist erstaunlich. Wie will man politisch steuern, wenn man den Bedarf nicht kennt?
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft hat ausgerechnet: In Hessen fehlen 4800 Erzieher, um die Ganztagsbetreuung an Grundschulen von 2026 an garantieren zu können. Die Landesregierung sieht sich hingegen gut vorbereitet.
Die Ganztagsbetreuung in Kitas und Schulen muss endlich flächendeckend ausgebaut werden. Dabei sollten auch die Unternehmen ihren Beitrag leisten.
Der Wunsch nach Fremdbetreuung für kleine Kinder zwischen null und vier Jahren hat eher mit den Wünschen Erwachsener zu tun als mit den Bedürfnissen der Kinder. Ein Gastbeitrag.
Die Bertelsmann-Studie zeigt, dass Tausende Fachkräfte für die Ganztagsbetreuung in Hessen fehlen.
Rund 100.000 pädagogische Fachkräfte fehlen laut einer Studie in Grundschulen und Kindertagesstätten zur Umsetzung der Ganztagsbetreuung. Dabei gibt es große Unterschiede zwischen Ost und West.
Ab 2026 gibt es einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter. Der Städtetag wundert sich, dass das Land sich auf diese Herausforderung nicht einstellt.
Bis 2026 muss das Land Hessen Ganztagsbetreuung für alle Grundschüler anbieten. Kultusminister Lorz sieht sich im Zeitplan, der SPD geht es zu langsam und die Opposition warnt zudem vor Lehrermangel.
Bund und Länder einigen sich auf einen Betreuungsanspruch für Grundschüler – vor allem durch finanzielle Zugeständnisse aus Berlin. Für heutige Grundschulkinder bringt die neue Regelung allerdings nichts.
Kompromiss in letzter Minute: Der geplante bundesweite Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung von Grundschülern kann kommen. Bund und Länder einigen sich im Streit um die Finanzierung des Vorhabens im Vermittlungsausschuss.
Die Ganztagsbetreuung wäre eigentlich eine Sache der Länder. Dass sie nun ihr Veto einlegen, ist die Folge davon, dass alle etwas wollen, aber keiner weiß, wie man es bezahlen soll.
Vorerst ist der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung gescheitert: Die Länder wollen mehr Geld und werfen dem Bund Rechentricks vor. Eine Einigung bis zur Wahl ist unwahrscheinlich.
Die Länder wollen mehr Geld für den Ganztagsbetreuung und rufen den Vermittlungsausschuss an. Die Ministerinnen Karliczek und Lambrecht appellieren an die Ministerpräsidenten: „Familien erwarten das von uns.“
Ein Anspruch auf Ganztagsbetreuung nutzt Schülern wenig, wenn das Angebot dürftig bleibt. Vor allem für die Schwächsten wären beherzte Schritte nötig. Die sind nicht in Sicht.