Fahren Sie bloß nicht nach Pompeji!
Kein einziges Eiscafé mit Hafermilchoption! Nirgendwo ein vernünftiger Geldautomat. Stattdessen überall Säulen, Säulen, Säulen: Das Weltwunder am Fuße des Vesuvs ist nichts als eine gigantische Abzocke.
Im Licht von Ceuta: In Pompeji wurde eine dunkelhäutige Rekonstruktion von Polyklets berühmtem Doryphoros, dem „Speerträger“ vorgestellt. Dessen Umdeutung durch den Pompeji-Archäologen Gabriel Zuchtriegel geht aber zu weit.
Kein einziges Eiscafé mit Hafermilchoption! Nirgendwo ein vernünftiger Geldautomat. Stattdessen überall Säulen, Säulen, Säulen: Das Weltwunder am Fuße des Vesuvs ist nichts als eine gigantische Abzocke.
Wir holen uns unseren Kitt in Pompeji: Eine Ausgrabung lüftet das Geheimnis des dauerhaften, selbstheilenden Betons. Im Labor konnte das innovative Verfahren der römischen Baumeister reproduziert werden.
Die Kooperation zwischen Pompeji und der HU zeigt beispielhaft, wie die Rekonstruktion einer ganzen zerstörten Stadt auf digitalem Wege gelingen könnte.
In der Stadt am Fuße des Vesuvs lässt sich nicht nur die Antike, sondern auch Graffitikunst von Weltrang entdecken. Ein etwas anderer Stadtrundgang durch die Gassen von Neapel.
Die geplante Schließung der Archäologie an der Humboldt-Uni sei akademischer Kannibalismus, sagt der Direktor des archäologischen Parks in Pompeji, Gabriel Zuchtriegel. Ein alternatives Konzept liegt schon vor.
Was wissen wir über die Berufe derer, die beim Untergang Pompejis starben? Neue Forschungen geben etwas Klarheit. Und berichten von einem Mann, der womöglich bis zuletzt im Dienst war.
In der versunkenen Stadt Pompeji haben Forscher per KI ein Opfer des Vesuv-Ausbruchs vor fast 2000 Jahren rekonstruiert. Der Achäologiepark spricht von einem „experimentellen Prototyp“.
In Pompeji und der Umgebung der Stadt haben sich Gefäße mit Asche gefunden, die von Rauchopfern übrigblieben. Nun wurden sie untersucht.
Die Humboldt-Universität will ihr Archäologisches Institut schließen. Gabriel Zuchtriegel, Direktor von Pompeji, plädiert für dessen Erhalt. Ein Gespräch über die Bedeutung klassischer Kultur – und warum Grundschulkinder Latein lernen sollten.
Ein Forscherteam hat die Gravuren und Graffiti im Theaterkorridor von Pompeji lesbar gemacht. Sie erzählen von Sex, Liebe, Frust und Ärger. Für das Bühnenspektakel der beiden Theater interessieren sie sich dagegen nicht.
Von der Vorgeschichte des Nahostkonflikts über das spirituelle Beben in Pompeji bis zur Weltgeschichte des Kapitalismus: Welche Neuerscheinungen sollte man 2025 nicht verpasst haben? Zehn Empfehlungen.
Der Archäologe Gabriel Zuchtriegel deutet Pompejis letzte Jahre als spirituelles Beben: Die heidnischen Kulte lebten bloß noch in Tempeln und auf Fresken fort. Die Unterschicht fand neue Hoffnung – im Christentum.
Im alten Rom galt das Christentum als gefährlich. Wie es sich dennoch durchsetzen konnte, zeigt Gabriel Zuchtriegel in „Pompejis letzter Sommer“. Im Gespräch mit Tilman Spreckelsen stellt er sein Buch am F.A.Z.-Stand auf der Buchmesse vor.
Die Ausstellung „Die letzten Tage von Pompeji“ ist aktuell in der Frankfurter Raumfabrik zu sehen. Die hohen Eintrittspreise sind jedoch kaum zu rechtfertigen. Es fehlt an erzählerischer Tiefe.
Im Amphitheater von Pompeji gibt es wieder Konzerte. Die mit der Musik zur Fernsehserie „Vikings“ bekannt gewordene norwegische Band Wardruna gibt dort mit archaisch anmutenden Klängen der Natur eine Stimme.
1843 legte König Ludwig I. von Bayern den Grundstein für das Pompejanum in Aschaffenburg. Die römische Villa nach antikem Vorbild prangt auch 175 Jahre nach ihrer Fertigstellung als Schmuckstück am Ufer über dem Main.
Zwei Bewohner, 12.000 Touristen. Die Insel Comino vor Malta erlaubt nur noch angekündigte Besuche. Und nicht einzig dieses Traumziel wehrt sich: eine Übersicht des neuen Maßhaltens.
Ukrainische Lebensmittel in Neapel und Ferien vom Krieg in der toten Stadt: Das Bild dieser Woche.
Pompeji hat eine neue Attraktion: Ein lebensgroßer Dionysosfries zeigt den Kult um den Gott des Weines, wie man ihn noch nie gesehen hat.
In Pompeji haben Archäologen in einem Privathaus eine Luxustherme ausgegraben, in der bis zu dreißig Gäste Platz fanden. Antike Wellness? Ein Gespräch mit Gabriel Zuchtriegel, Leiter des Archäologischen Parks
Archäologen haben in Pompeji eine der bislang größten privaten Badekomplexe entdeckt. Die Anlage, die bis zu 30 Menschen Platz bot, wirft ein Licht auf die gesellschaftlichen Gepflogenheiten der Antike.
Ein Kindersachbuch über Pompeji zeichnet nach, wie die antike Stadt gefunden wurde und wie sie heute erforscht wird.
Pompeji? Kennen wir. Aber durch die Augen des Fotografen Hans Georg Esch sieht man die verschüttete und spät wiederentdeckte Ruinenstadt am Fuße des Vesuv neu.
Nirgendwo blicken wir den Menschen, die vor zweitausend Jahren lebten, so unmittelbar ins Auge wie in Pompeji. Dafür müssen wir unsere Sehgewohnheiten ändern. Das zeigt ein überraschender DNA-Befund an dort gefundenen Leichen.
Vor bald zweitausend Jahren versank die römische Stadt Pompeji nach einem Vulkanausbruch in Lava und Asche. Warum wirken ihre Reste immer wieder neu? Ein Besuch.
Ein politisch wandlungsfähiger Journalist: Der neue italienische Kulturminister Alessandro Giuli wird wohl den Kurs seines Vorgängers fortsetzen und in den bisher von politisch Linken dominierten Institutionen einen graduellen Richtungswechsel verfolgen.
Was die Natur zur Kriegsapokalypse beizutragen hat: Dieses Foto ist weder Illustration noch eine Metapher, es ist ein Zustand des Unterbewusstseins.
In einer wunderbaren Ausstellung zeigt Hans Georg Esch Pompeji, wie es bisher nur die Vögel gesehen haben.
Russland fälscht und überbaut die antike Stadt Chersones auf der Krim, die zum Weltkulturerbe gehört. Dort entsteht ein Park mit mehreren neuen Museen und einem Heiligtum – eigens für Putin.
Der Deutsche Gabriel Zuchtriegel leitet den Archäologischen Park in Pompeji. Hier spricht er über Grausamkeiten in der Antike, den Fortschritt als Falle und die Vorzüge eines liberalen Imperiums.
Ein verschmähter Gott nimmt Rache, und ein Fremder entführt eine Königstochter: Ein neu entdeckter Saal in Pompeji enthält mythologische Prachtbilder.
Als die antike Stadt Pompeji verschüttet wurde, waren Bauarbeiten im Gang, die ganze Häuserblöcke umfassten. Jetzt wurden ihre Spuren entdeckt: Werkzeuge und Baumaterial.
Ausgerechnet einem Feuer ist es zu verdanken, dass ein Keller aus der Römerstadt Nida, der Vorgängerin des heutigen Frankfurts, fast zwei Jahrtausende überdauerte. Nun wurde er aufwendig geborgen und konserviert.
Es sollte das Glanzstück der Altmeisterauktionen von Sotheby’s in New York werden. Nun wird Velázquez’ Porträt der spanischen Königin Isabella von Bourbon doch nicht versteigert.
Seit längerem widmen sich Archäologen und Althistoriker in Pompeji dem Leben der einfachen Leute. Nun haben sie eine Entdeckung gemacht, die ein erschütterndes Bild der sozialen Ungleichheit der Stadt zeichnet.
Kann man sich heute der Stadt am Vesuv noch unbefangen nähern? Der Fotograf Luigi Spina legt einen aufregenden Bildband vor, der den Ruinen ihre Würde lässt. Und zugleich vor einer Vergegenwärtigung der Vergangenheit warnt.