Kampfplatz Schulbibliothek
Immer wieder werden Kinder- und Jugendbücher aus amerikanischen Schulbibliotheken verbannt. Wir stellen vier exemplarische Fälle vor, diskutieren rechtliche Grundlagen und Begründungen.
In „Bis der Regen Feuer fängt“ erzählt Stefanie Höfler von einer düsteren Zukunft, in der andere darüber entscheiden, wen wir lieben dürfen. Bedrückend ist das, weil es auch mit unserer Gegenwart zu tun hat.
Immer wieder werden Kinder- und Jugendbücher aus amerikanischen Schulbibliotheken verbannt. Wir stellen vier exemplarische Fälle vor, diskutieren rechtliche Grundlagen und Begründungen.
In „Heldentage“ schickt Martin Schäuble seinen Protagonisten Nilo in eine Klinik – und auf seine erste analoge Mission. Eine Geschichte über Sucht, Abenteuer und Freiheit.
Wie weiterleben, wenn die beste Freundin gestorben ist? Jenny Valentine erzählt in „Zwei Seiten eines Augenblicks“ von Trauer, unbändiger Freundschaft und Lebensmut.
Was erwartet die drei Tierkinder hinter dem blauen Tor zum Park? Was wird aus dem Jungen, der nur für eine Nacht unter dem Dach der Fischerin bleiben darf? Vier Kinder- und Jugendbuchempfehlungen für die Sommerferien.
Kelster ist 17 und bereit zu sterben. „Engel der letzten Nacht“ schickt ihn auf einen nächtlichen Streifzug durch Hamburg – und nähert sich dabei feinfühlig Themen wie Perspektivlosigkeit und Suizid.
Geschwister unterm Weihnachtsbaum und die albanische Gastfreundschaft: Maya Klinger erzählt die abenteuerliche Geschichte von Gavra Mandil und seiner Familie für Kinder und alle anderen.
In ihrem dritten Kinderroman „Keine Party ist auch keine Lösung“ gibt Anna Maria Praßler für ein findiges Mädchen aus dem Frauenhaus zu ihrem zehnten Geburtstag ein großes Fest. Mit Hindernissen.
Dat nennt mer Camping: Iron Tazz gibt Tipps für Reiseabenteuer in Wald und Feld, in schönen Naturfarben und bisweilen etwas hölzern illustriert von Martin Stanev.
Zum dritten Mal beauftragt Jean-Claude Mourlevat den Igel Jefferson mit Ermittlungen in einem Kriminalfall. Die Geschichte besticht durch feinen Humor – und leise Lehren über die gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit.
Verrücktwerden oder Verrücktes machen, das ist die Frage: In seinem preisgekrönten Jugendbuch „Death in Brachstedt“ schickt der Autor Tobias Wagner seinen Helden in eine filmreife Reifeprüfung.
Elin Hanssons Jugendroman schildert die Rückkehr eines schwulen Musikers in das norwegische Dorf seiner Kindheit. „Zweiklang“ besticht durch seine Schauplätze, Charaktere und Begleitmelodien.
Moni Port und Anke Kuhl haben viele Comickollegen eingeladen, Musik zu illustrieren. Die Playlist gibt es dazu: Das Buch „Mukkekukke“ birgt eine Vielfalt, die auch fordernd ist.
Sie fallen aus dem Rahmen, aber ist das ihr Fehler? Die tschechische Autorin Petra Soukupová erzählt in ihrem Kinderroman „Klub der seltsamen Kinder“ von Außenseitern, die aufeinander zugehen.
Alles wegen eines Briefs, der aus zwei Worten besteht: In ihrem Roman „Das Herz von Kamp-Cornell“ zeigt Susan Kreller mit Sprachbewusstsein und Witz, was im modernen Jugendbuch möglich ist.
Alois Prinz ist mit dichten Biographien bekannt geworden. Jetzt schafft er es, Albert Schweitzer, eine Persönlichkeit, die schon zu Lebzeiten aus der Zeit gefallen wirkte, für junge Leser interessant zu machen.
Die Seestadt ist ein Neubauviertel nahe Wien. Die Südtiroler Illustratorin Linda Wildgruber füllt es in ihrem neuen Künstlerbuch mit Leben – und vielen offenen Fragen.
Lauter Zuschreibungen: Mehrnousch Zaeri-Esfahani erzählt in ihrem Bilderbuch „Einfach Mensch“ mit einfachen Worten von einer Einengung, ihr Bruder Mehrdad Zaeri findet bezaubernde Bilder dafür.
Kann man einen Sternschnuppenwunsch zurückziehen? Und wie macht man einen Fehler gut, der zehn Jahre zurückliegt? Um Antworten auf ihre Fragen zu finden, schickt Filiz Penzkofer ihre Protagonistin von Berlin nach Istanbul.
Aufbrechen und irgendwo neu anfangen kann Angst machen – und Zuversicht lehren, wie der preisgekrönte Illustrator Sydney Smith in seinem neuen Bilderbuch „Erinnerst du dich?“ zeigt.
Wie viel Druck lastet auf Einwandererkindern? Und wie findet man seinen Weg? In ihrem Jugendroman „Und dazwischen irgendwo wir“ bettet Amani Padda drängende Fragen in eine märchenhafte Story.
Gruseln war gestern: Das erste Kinderbuch, das Nikolaus Heidelbach und Ole Könnecke gemeinsam gestaltet haben, erzählt von der furchtlosen kleinen Celeste und ihrem Bruder.
Ein Unfall weckt Erinnerungen an vergangene Kriege, und eine Großfamilie kämpft darum, in einer dynamischen Zeit beieinanderzubleiben: Selma Noorts Kinderbuch „Das kleine Haus am Fluss“ erzählt von Ruhe und Wandel.
Ein fünfzehn Jahre altes Kostkind und ein kaum älterer Deserteur im Wien des Ersten Weltkriegs: In ihrem Roman „Der Rosengarten“ führt Kathrin Steinberger junge Leser an verschiedene Frontlinien.
Nur die Farbe des Zorns verliert sich irgendwann: In Trevor Noahs Kinderbuch „Into the Uncut Grass“ erkundet ein Junge die Welt an der Hand seines Teddys und erlebt die Freude, eine andere Perspektive einzunehmen.
Kaum ein Schulfach wird mehr gehasst, kaum eines hat mehr Potential: Ein neues Buch aus den Niederlanden lehrt nicht nur Kinder von zehn Jahren an „Mathe fürs Leben“.
Und plötzlich sitzt da ein Außerirdischer, dem es genauso geht: Oliver Jeffers schickt in „Der Weg nach Hause“ einen Jungen ins All.
Wenn eine Pilgerfahrt zur Katharsis führt: In ihrem Jugendroman „Das Verhalten ziemlich normaler Menschen“ entwirft K. J. Reilly ein Quartett trauernder Menschen, die gemeinsam nach Graceland fahren und sich dort ihrer Vergangenheit stellen.
In ihrem Kinderbuch „Inken oder Alba“ lässt die norwegische Autorin Marianne Kaurin zwei Mädchen in einem Schul-Wahlkampf gegeneinander antreten. Eine heitere Lehrstunde in Demokratie.
Kann man über Depression, Tod, Bettnässen, Psychosen so schreiben, dass man Mitleid und Unterhaltung zugleich erfährt? Annika Scheffel gelingt das in ihrem Jugendroman „Alle Farben von Licht“.
Er heißt Otto von Irgendwas. Ist aber nicht irgendwer. Peter Stamm lässt einen Achtjährigen über seine Zukunft entscheiden: ein feines Kinderbuch über Verzagtheit und Mut – und über Freundschaft.
Rachel van Kooij erzählt in ihrem Roman „Niemand so wie ich?“ von einem intergeschlechtlichen Kind. Es entsteht die Geschichte einer Versöhnung – und einer Befreiung.
Große Kunst im Bilderbuchformat: Der nicht nur in Schweden berühmte Maler Jockum Nordström verdutzt mit „Sailor und Pekka erledigen was in der Stadt“.
Aus dem Weg, Kapitalisten: Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt wollen Kindern Karl Marx erklären. „Die kleinen Holzdiebe und das Rätsel des Juggernaut“ liest sich wie die faden Tugendfibeln des achtzehnten Jahrhunderts.
Ein Kindersachbuch über Pompeji zeichnet nach, wie die antike Stadt gefunden wurde und wie sie heute erforscht wird.
Oskar Kroons „Gurke und die Unendlichkeit“ erzählt von einem tollen Vater, der plötzlich krank wird. Und davon, wie kostbar das ist, was für uns selbstverständlich ist.
Dr. Seuss’ Kinderbuch-Klassiker, das famose Antikriegsbuch „Die Butterbrote-Besseresser-Schlacht“ liegt endlich in fabelhafter deutscher Übersetzung vor.