FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);TV-Kritik „Hart aber fair“ :
Mit Fleiß und Schweiß zur ersten Million

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Nicht die „Mutter Teresa im Geschäftsleben“: Immobilienunternehmer Josef Rick (Mitte)
Nicht die „Mutter Teresa im Geschäftsleben“: Immobilienunternehmer Josef Rick (Mitte)WDR/Dirk Borm

„Können wir uns die Reichen noch leisten?“, fragt Louis Klamroth in „hart aber fair“. FDP-Vize Vogel versteht die Frage nicht, Linkenpolitiker van Aken will „alle Milliardäre abschaffen“, und ein Multimillionär kokettiert mit den eigenen Steuertricks.

Die „Choreographie der Diskussion“ verlaufe immer nach dem gleichen Muster, sagt Julia Friedrichs, resigniert lächelnd. Die Journalistin hat ein Buch über die „geheime Welt der Superreichen“ geschrieben, vielleicht hätten es die Diskussionsteilnehmer zur Vorbereitung besser mal aufmerksam gelesen. Stattdessen blieben Friedrichs’ Ausführungen zu den „dynastischen“ und „verkrusteten“ Strukturen des Reichtums in Deutschland ohne Resonanz. „Wir schaffen es, an den großen Vermögen vorbeizudiskutieren“ und die Besteuerung von Arbeitnehmern zu debattieren, wo sich doch das Geld der richtig Reichen ganz von selbst und „wie blöde“ vermehre.

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