70 Millionen Minus im SWR :
„Für Menschen, die nicht vor dem Fernseher sitzen“

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SWR-Intendant Kai Gniffke
SWR-Intendant Kai Gniffkedpa

Der SWR nimmt einen radikalen Umbau vor. Er trennt sich von Immobilien und schichtet sein Programm ins Digitale um. Den wahren Grund für das Defizit von 70 Millionen Euro jährlich nennt der Intendant nicht.

Um aus seiner finanziellen Schieflage zu kommen, nimmt der Südwestrundfunk radikale Schnitte vor. „Aktuell“ rechne man mit einem „dauerhaften strukturellen Defizit“ von rund 70 Millionen Euro pro Jahr, teilte der Sender mit. Man werde den Immobilienbestand verkleinern, Ausgaben für Unterhaltungssendungen im Fernsehen kürzen – „auch zugunsten von Angeboten für jüngere Zielgruppen“ – Produktionsprozesse standardisieren und das Veranstaltungsangebot straffen. Mit anderen Worten: Beim SWR bleibt kein Stein auf dem anderen.

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