Serie „Deutschland 83“ :
Unter Afrikas geteiltem Himmel

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Schmutzige Geschäfte in Angola: In „Deutschland 86“ stellt sich für die von Jonas Nay und Maria Schrader gespielten Ost-Spione die Gewissensfrage.
Schmutzige Geschäfte in Angola: In „Deutschland 86“ stellt sich für die von Jonas Nay und Maria Schrader gespielten Ost-Spione die Gewissensfrage.Still Photography by Anika Molná

Die Serie „Deutschland 83“ war weltweit ein Erfolg und im eigenen Land ein Flop. Am Kap der Guten Hoffnung wird die Fortsetzung gedreht. Begegnungen am Set.

Maria Schrader rauft sich die Locken. Nein, so ganz gestimmt hat die Szene für die Perfektionistin noch nicht, obwohl alles perfekt wirkte. Also zurück auf Anfang. Assistentinnen huschen ins Bild, pudern hier, zupfen dort und verschwinden wieder, Regisseur Florian Cossen gibt letzte Anweisungen, die Kamera läuft und zoomt nah, näher, ganz nah ans Gesicht der Schauspielerin heran. Gehüllt in Achtziger-Jahre-Schick, lehnt sie an einem Schreibtisch, den Hörer des Wählscheibentelefons an ein Ohr gepresst. Durch die gerasterte Fensterfront hinter ihr bricht afrikanisches Licht: Maria Schrader ist wieder die kalte Kriegerin Lenora Rauch, Offizierin des DDR-Auslandsgeheimdienstes, nun auf Undercover-Mission in Südafrika – und auf der Suche nach ihrem abtrünnigen Neffen.

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