Ausgewiesene Journalisten : Auswärtiges Amt bestellt russischen Botschafter ein
Nachdem Russland am Mittwoch zwei ARD-Journalisten ausgewiesen hat, legt das Auswärtige Amt nach. Das Vorspiel um das Berliner Landesamt, das russischen Journalisten den Aufenthaltstitel entzog, wirft weiter Fragen auf.
Die Ausweisung zweier ARD-Mitarbeiter durch die russische Regierung hat ein politisches Nachspiel: Das Auswärtige Amt unter der Leitung von Außenministerin Annalena Baerbock hat am Donnerstag den russischen Botschafter einbestellt. Baerbock bezeichnete die Ausweisung als „inakzeptabel“ und die russischen Begründungen für diese als „schlicht falsch“. Sie warf der russischen Regierung eine „Propagandaschlacht mit falschen Behauptungen“ vor. Es stimme nicht, „dass wir in Deutschland oder in Europa eine Einschränkung der Pressefreiheit haben“.



