Wahl in Ecuador : Verliert Julian Assange jetzt sein Exil?

Am Sonntag wird in Ecuador gewählt. Der neue Präsident könnte den Wikileaks-Gründer Assange aus der Londoner Botschaft des Landes werfen. Ein Kandidat hat das schon angekündigt.
Wenig Tageslicht, ein kleines Büro als Wohnung, Bewegung nur eingeschränkt möglich, etwa auf einem Laufband, das ihm der britische Regisseur Ken Loach geschenkt hat: Julian Assange ist um sein Exil in der ecuadorianischen Botschaft in London nicht zu beneiden. Dorthin hat sich der Gründer der Enthüllungsplattform Wikileaks vor knapp fünf Jahren geflüchtet, als eine schwedische Behörde wegen des Vorwurfs von Sexualstraftaten einen Haftbefehl gegen ihn erwirkte – und ihm damit auch die Überstellung in die Vereinigten Staaten drohte. Nun ist auch dieses letzte Refugium in London bedroht.





