FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Europawahl in der ARD :
Das ist keine Arena, das ist ein Zirkus

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Der ARD-Europa-Achter (v.l.): Terry Reintke (Grüne), Fabio De Masi (BSW), Daniel Caspary (CDU), Martin Schirdewan (Die Linke), Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), Katarina Barley (SPD), Manfred Weber (CSU) und René Aust (AfD).
Der ARD-Europa-Achter (v.l.): Terry Reintke (Grüne), Fabio De Masi (BSW), Daniel Caspary (CDU), Martin Schirdewan (Die Linke), Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), Katarina Barley (SPD), Manfred Weber (CSU) und René Aust (AfD).dpa

Das Bündnis Sahra Wagenknecht hat sich in die Europawahl-Show der ARD eigens eingeklagt, nach dem Motto: Dabeisein ist alles. Mitansehen muss man das aber nicht.

Da er sich in die Sendung eigens eingeklagt hatte, musste er es dann auch so richtig auskosten. Und so betrat Fabio De Masi, Spitzenkandidat der Partei Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW), am Donnerstagabend die „Wahlarena“ der ARD, legte zu Recht Wert darauf, vom Moderator Gunnar Breske nicht als „Fabio di Maso“, sondern mit seinem richtigen Namen angesprochen zu werden, und betonte, er sei ja „wider Erwarten“ da. Fortan zeichnete er sich aber vor allem durch eines aus: Er ließ die anderen nicht ausreden. Sobald ein Konkurrent, etwa Daniel Caspary von der CDU, etwas von sich gab, was ihm nicht behagte, legte De Masi los und spiegelte in seinem Gehabe den Wettstreit der beiden Linksparteien: Das Bündnis Sahra Wagenknecht ist populistisch und laut, daneben wirkt die echte, alte Linke geradezu staatstragend, in der „Wahlarena“ vertreten von Martin Schirdewan.

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