Kommt Albanien so in die EU? : Wo Journalisten umerzogen werden

Der albanische Ministerpräsident Edi Rama schikaniert Journalisten, beschränkt den Zugang zu Informationen und bedroht Redakteure. Sein Land soll der EU beitreten. Weiß man in Brüssel, was Rama tut? Ein Gastbeitrag.
Der Krieg in der Ukraine rückt Albanien näher an die Europäische Union. Zwar hat das Land schon 2014 den Status eines EU-Beitrittskandidaten erhalten. Doch acht Jahre lang passierte nichts. Dann überfiel die russische Armee auf Befehl Wladimir Putins die Ukraine, und plötzlich ging alles ganz schnell. Im Rekordtempo wurden die Ukraine und Moldau zu Beitrittskandidaten erklärt. Albanien – und seinen Nachbarn Nordmazedonien – weiter zu vertrösten war nun nicht mehr opportun. Mitte Juli eröffnete die EU Beitrittsverhandlungen mit beiden Ländern. „Die Menschen von Albanien und Nordmazedonien haben es verdient“, erklärte Ursula von der Leyen bei einem Auftritt mit den Ministerpräsidenten beider Staaten in Brüssel. Sie haben sich nach Ansicht der Kommissionspräsidentin für die Werte der Union engagiert, die Rechtsstaatlichkeit gestärkt und besitzen eine freie Presse.
Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen (Originalpreis: 13,80 €) jetzt nur 0,99 €
Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen (Originalpreis: 13,80 €) jetzt nur 0,99 €
- Mit einem Klick online kündbar





