Bücher-Travestien : Lao-Tse raucht mit Pascal eine Gauloise

Von falschen Autoren, apokryphen Zitaten, exzellenten Titeln und anderen Maskenspielen: Eine kleine Buchgeschichte, die von Paris in die Normandie führt.
Jean Paulhan war über Jahrzehnte eine prägende Figur des französischen literarischen und intellektuellen Lebens: als Leiter der „Nouvelle Revue Française“, die er 1925 von Jacques Rivière übernommen hatte - um daneben später noch eine ganze Reihe anderer Zeitschriften zu fördern -, als Mitglied des Comité de lecture bei Gallimard und auch als Autor. Selbst wenn seine Essays und Bücher, so hat man den Eindruck, manchmal in den Würdigungen des neugierigen, unermüdlichen und kaum festzulegenden Doyens der inneren literarischen Zirkel etwas in den Hintergrund rücken.





