Der parlamentarische Begriff von Staatsbürgerschaft, demonstriert an der eigenen Person: Die aus Bayern gebürtige Labour-Politikerin Gisela Stuart erklärt beim Besuch in der alten Heimat den Brexit.
Die „Birkin“ und die „Kelly“ kennen modeversierte Menschen als besonders begehrte Handtaschen. Nun hat die „New York Times“ eine neue „It bag“ ausgemacht – in Deutschland, für einsfuffzig.
Zwei neue Studien machen Geisteswissenschaftlern beruflich Hoffnung für die Zukunft. Oder versucht die Wirtschaft nur, sie mit etwas Zuckerbrot auf Linie zu trimmen?
Ob bei der Deepfake-App „Zao“ oder bei „Smile-to-Pay“: Die Verwendung digitaler Gesichtserkennung in China blickt tief und lässt tief blicken. Hauptsache, der Nutzer sieht gut dabei aus.
Dichtes Verkehrstreiben ohne klare Regeln: Was auf der Straße ins Chaos führt, ist auch im All nicht unproblematisch. Insbesondere, wenn bald Tausende neue Satelliten im Erdorbit kreisen.
Die AfD hat sich zur Sprecherin des Ost-Ressentiments gemacht. Alle anderen Parteien verkennen währenddessen die Wirklichkeit – und starren phantasielos auf den rechten Rand.
Der Schriftsteller Walter Kempowski steht unter Bürgerlichkeitsverdacht. Dabei offenbaren seine Tagebücher den Wunsch nach Amoral, nach Untergang in Chaos, Gewalt, Wollust und Tod.
Durs Grünbein sprach im Streitgespräch mit Uwe Tellkamp von einem Scherbengericht. Was lehrt das Institut aus Athen über die Integrationsprobleme in Dresden?
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Die Fachgeschichte ist jetzt das große Ding des kleinen Fachs Musikwissenschaft. Man interessiert sich für die Forscher wie früher für die Komponisten.
Die Steinkohle an der Ruhr ist Geschichte: In diesem Jahr wird die letzte Zeche schließen. Heute schon boomt die Erforschung der Bedeutung dieser Zäsur.
Johannes Gutenberg? Kennt man doch. In Mainz steht ein ganzes Museum zu seinen Ehren, das auch noch anbauen will. Aber je mehr die Historiker über den großen Erfinder herausfinden, desto schwerer ist er zu greifen.
Ein Revolutionär wie Marx und Freud: Der Historiker Hayden White ist im Alter von 89 Jahren gestorben. Er hat sein Fach nachhaltig aus dem Konzept gebracht.
Wenn junge Gelehrte im Europa der Frühen Neuzeit auf Reisen gingen, hatten sie eine Art Poesiealbum dabei. Viele von ihnen sammelten fremde Schriftzeichen.
Ein Vorschlag zur Milde: Douglas Husak, Philosoph und Rechtsprofessor, möchte nur noch Täter bestraft sehen, die wissen, dass sie etwas Strafwürdiges tun.
Er lieferte des philosophische Theoriegerüst für die in Fahrt kommende Erforschung der Künstlichen Intelligenz. Zum Tod des amerikanischen Philosophen Jerry Fodor.
Steuerung statt Gängelung: Modern verstand sich der Entwurf eines neuen Verwaltungsrechts von Andreas Voßkuhle und Kollegen. Ein Kritiker zieht jetzt Linien zurück zum Jahr 1933.
Soll man mit Rechten reden? Auf einer Tagung in Siegen warnten Diedrich Diederichsen und Wolfgang Ullrich vor den ästhetischen Strategien der Provokation.
Georg Iggers, in Hamburg geboren, schrieb das wichtigste kritische Buch über die deutsche Tradition des nationalen Geschichtsdenkens. Jetzt ist er mit neunzig Jahren gestorben. Zum Tod des amerikanischen Historikers.
Marc Jongen, Bundestagsabgeordneter und Parteiphilosoph, durfte in einem angesehenen amerikanischen College sprechen. Professoren protestieren dagegen.
Die Fernsehserie „Babylon Berlin“ soll vor einer Wiederkehr Weimarer Verhältnisse warnen. Was damit gemeint sein könnte, ist eine Frage für das neue Studienfach „Public History“.
Vor hundert Jahren hielt Max Weber in München seinen berühmten Vortrag über „Wissenschaft als Beruf“. Die Fragen, die er aufwarf, verdienen auch heute noch eine überzeugende Antwort.
Geld gibt es seit Jahrtausenden, Münzen erst seit 600 vor Christus. Warum begann man, Metall zu prägen - und welche Nachteile waren damit verbunden? Gespräch mit der Münzforscherin Fleur Kemmers.
Eine Gruppe konservativer Intellektueller hat ein Manifest über das „wahre Europa“ geschrieben. Sie wollen es nicht den Vulgärauslegern der Tradition überlassen.
Das Rhodes Scholarship und das All Souls Fellowship gehören zu den höchsten Auszeichnungen für Studenten an der Universität Oxford. Max Harris hat beide bekommen. Ein Gespräch auch über die dunklen Seiten seiner Stipendien.
Die neue „It bag“ : Beutelkunde
Ein Kommentar von
Andrea Diener
Geist mit Zukunft : Dr. phil. 4.0
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Uwe Ebbinghaus
Gesichtserkennung in China : Recht freundlich
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Fridtjof Küchemann
Satellitenmanöver : Verkehrsrowdys im All?
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Sibylle Anderl
Sachsen und Brandenburg : Klare Kante gegen alle
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Paul Ingendaay
Kempowskis Tagebücher : Welcher Autor würde sich so etwas heute trauen?
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Edo Reents
Eigentumsansprüche : Hohenzollernring
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Andreas Rossmann
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