Klaus Modick: Klack : Nichts zu lachen

Gebündelte Fotos: Klaus Modicks Roman „Klack“ führt ins Jahr 1962 und in den Alltag während der Kubakrise. Die Atmosphäre einer Jugend in dieser Zeit wird auch durch entsprechenden Jargon gegenwärtig.
Wer sich für einen Roman des norddeutschen Erzählers Klaus Modick entscheidet, darf in einem Punkt sicher sein: Langweilig wird die Lektüre nicht. Nichts von angeblicher norddeutscher Behäbigkeit und schon gar nicht von alter Spökenkiekerei. Allenfalls wird etwas Seemannsgarn gesponnen. Wenn die Romanhandlung einmal auf Sand zu laufen droht, machen Einfälle sie sofort wieder flott. Die Sprache täuscht keine dunklen Sinntiefen vor, sie tummelt sich im Saloppen, aber mit Witz.





