FAZ.NET-Sprinter : Deutsches Bank-Beben

Die Probleme der Deutschen Bank sind ernst, aber doch nur die üblichen Spielereien des Kapitalismus. Ganz andere Dimensionen haben die Ereignisse, die Frankreich bewegen.
Der Deutschen Bank kann man vieles vorwerfen, nicht aber, dass es langweilig mit ihr wird. Es ist erst wenige Tage her, da hat IT-Vorstandsfrau Kim Hammonds mit ihren in der F.A.S. zitierten Aussagen, sie arbeite in der „unfähigsten Firma“ Wirbel ausgelöst. Am Dienstag kam es noch dicker: Die Deutsche Bank sucht einen Nachfolger für ihren glücklosen Vorstandschef John Cryan. Der galt mit seiner nüchternen, britischen Art als Nachfolger des großspurigen Josef Ackermanns und des Investmentbankers Anshu Jain anfangs als der richtige Mann am richtigen Ort. Tatsächlich hat sich aber auch unter seiner Ägide der Aktienkurs halbiert.






