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Depression in Frankfurt : „Deutsche Bank ist die unfähigste Firma, in der ich je gearbeitet habe“

  • -Aktualisiert am

Für Kim Hammonds soll die Deutsche Bank „das dysfunktionalste Unternehmen“ sein, für das sie je gearbeitet habe. Bild: Frank Röth

Die Depression in der Deutschen Bank erreicht die Spitze des Konzerns. Eine Frau aus dem Vorstand redet sich um Kopf und Kragen.

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          Es gab Zeiten in der Deutschen Bank, da waren Führungskräftetagungen launige Veranstaltungen von triefender Selbstgewissheit: Wie sind die Größten, die Besten, und überhaupt. Der Übergang zum Größenwahn war fließend. Mit diesen Hochämtern ist es vorbei, die gemeinsamen Ausflüge der Top-Banker nach New York, London oder Berlin sind gestrichen.

          Georg Meck
          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Zuletzt traf man sich in Falkenstein, in den Taunus-Hügeln vor Frankfurt – als Zeichen für Demut und Bescheidenheit. Oder wie es ein Teilnehmer ausdrückt: Wenig Tamtam, dafür viel Tristesse. „Die Stimmung hatte etwas von einer Beerdigung.“

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