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F.A.Z.-Sprinter : Auf der Suche nach Wegen aus der Krise

Unsere Autorin: Anna-Lena Ripperger Bild: Robert Wenkemann

In Iran protestieren die Menschen nach dem Eingeständnis des Flugzeug-Abschusses gegen die eigene Regierung. Und in Sandringham sucht die Queen nach dem „Megxit“ nach einer Lösung. Was sonst wichtig ist, steht im F.A.Z.-Sprinter.

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          Irans Eingeständnis, das ukrainische Passagierflugzeug mit 176 Passagieren, das am Mittwoch abgestürzt ist, versehentlich abgeschossen zu haben, hat in der Islamischen Republik wieder zutage befördert, was unter der Oberfläche schon lange brodelt: Die Unzufriedenheit vieler Iraner mit den staatlichen Repressionen und der wirtschaftlichen Lage bricht sich auf den Straßen Bahn. Nur wenige Tage nachdem Bilder der Trauerzüge für den bei einem amerikanischen Drohnenangriff getöteten General Soleimani um die Welt gingen, riefen Menschen auf Teherans Straßen „Tod dem Revolutionsführer“. Die Sicherheitskräfte setzten Tränengas ein. Warum sich die Islamische Republik auch durch Reformen nicht wird retten können, erklärt Rainer Hermann in seinem Leitartikel. Die kommenden Tage werden zeigen, ob das Regime ähnlich hart gegen die neue Protestwelle vorgehen wird wie gegen jene im November.

          Anna-Lena Ripperger

          Redakteurin in der Politik.

          Mitten in der weiterhin angespannten Lage besucht Außenminister Heiko Maas (SPD) heute Bundeswehrsoldaten auf der Luftwaffenbasis Al Asraq in Jordanien. Das Königreich gilt als wichtiger Verbündeter im Kampf gegen den „Islamischen Staat“. Dorthin wurde kürzlich auch ein Teil der im Irak eingesetzten deutschen Soldaten verlegt – nach den Angriffen auf auch von Amerika genutzte Stützpunkte in dem Land. Am Sonntag wurde abermals eine Luftwaffenbasis im Irak mit Raketen beschossen. Vier irakische Soldaten wurden verletzt. Die deutschen Soldaten dürften also viele Fragen an den Außenminister haben. Die Aufklärungsflüge, die normalerweise von Al Asraq aus starten, sind derzeit ausgesetzt. Ebenso wie die Ausbildungsmission der Bundeswehr im Irak. Der Frage, was kampferprobte Kurden überhaupt von deutschen Soldaten lernen können, ist mein Kollege Konrad Schuller nachgegangen.

          Um Lösungen in einer krisenhaften Situation geht es heute auch im britischen Königshaus. Nach der Ankündigung von Meghan und Harry, ihre royalen Pflichten aufgeben und künftig finanziell auf eigenen Füßen stehen zu wollen, hat Elisabeth II. laut britischen Medienberichten ein Familientreffen auf ihrem Anwesen in Sandringham in Norfolk einberufen. Obwohl sie sehr verärgert sein soll über die „Kriegserklärung“ ihres Lieblingsenkels und dessen Ehefrau, will sie einen endgültigen Bruch mit dem jungen Paar offenbar vermeiden. Warum ihre Entscheidung, egal wie sie letztlich ausfällt, von dem Geist getragen sein dürfte, dass die Zukunft der Monarchie an erster Stelle zu stehen hat, analysiert Peter-Philipp Schmitt. Wie sich das junge Paar finanzieren will, können Sie hier nachlesen.

          Und sonst? Wird die neue EU-Kommission feierlich vereidigt. Werden in Los Angeles die Oscar-Nominierungen bekannt gegeben. Trifft Deutschland bei der Handball-EM nach dem Debakel gegen Spanien auf Lettland. Kommen in Erfurt erstmals Spitzenpolitiker von Linkspartei, SPD und Grünen zu Gesprächen mit CDU und FDP zusammen, von denen der Erfolg einer möglichen rot-rot-grünen Minderheitsregierung abhängt. Veröffentlicht die Deutsche Stiftung Organtransplantation die Organspendenbilanz 2019 – was die Debatte um die Neuregelung der Organspende vor der Abstimmung im Bundestag am Donnerstag noch einmal anheizen dürfte.

          Die Nacht in Kürze

          Ein Vulkanausbruch auf den Philippinen gefährdet Hunderttausende Menschen. In Manila wurden mehr als 100 Flüge gestrichen.

          Tagelang war eine Familie für Verwandte nicht erreichbar. In ihrem Haus fanden Polizisten dann drei Leichen. Die Ermittler gehen von einer Gewalttat aus.

          Dem Chef der Nichtregierungsorganisation Human Rights Watch, Kenneth Roth, ist am Sonntag nach eigenen Angaben die Einreise in Hongkong verweigert worden. Er wollte einen chinakritischen Bericht vorstellen.

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