In Minneapolis : Gewalt bei Protesten in Amerika nach Tod eines Schwarzen

Zu Plünderungen, Bränden und einem Tränengas-Einsatz ist es bei Protesten gegen Polizeigewalt in Minneapolis gekommen. Der Gouverneur des Bundesstaates warnte vor einer „extrem gefährlichen Lage“.
Der Tod George Floyds nach einem brutalen Polizeieinsatz in der amerikanischen Stadt Minneapolis hat den zweiten Tag in Folge Proteste gegen Polizeigewalt ausgelöst. Neben friedlichen Demonstrationen nahe dem Tatort kam es vor dem 3. Polizeirevier Medienberichten zufolge wieder zu Gewalt, als Beamten am abgeriegelten Gebäude die dort versammelten Menschen zum Verlassen aufforderten. Der Sender NBC berichtete von in Brand gesetzten Geschäften, zahlreichen Plünderungen und dem Einsatz von Tränengas. Auch habe es einen Toten durch Schüsse am Rande der Proteste gegeben, die Umstände seien aber völlig unklar, zitierte NBC Polizeisprecher John Elder. Berichte über Verletzte oder das Ausmaß der Schäden gab es zunächst nicht.





