Zukunft des A380 : Airbus kämpft gegen selbst gestreute Zweifel

Was wird aus dem A380? Nachdem Airbus Zweifel an der Zukunft des Riesenfliegers geweckt hat, bricht der europäische Luftfahrtkonzern an der Börse ein. Nun rudert das Management zurück.
Investorenkonferenzen sind eigentlich dazu da, Unklarheiten der Analysten zu beseitigen, damit sie auf Basis handfester Informationen zu einem ausgewogenen Urteil kommen können. Der Airbus-Gruppe ist diese Übung in den vergangenen beiden Tagen gründlich misslungen. Nach den Präsentationen aller wichtigen Vorstandsmitglieder auf einer zweitägigen Veranstaltung in London brach der Kurs um mehr als 16 Prozent ein, am Mittwoch um zehn Prozent und am Donnerstag um knapp 6 Prozent. Das entsprach rund 6 Milliarden Euro Wertverlust oder umgerechnet einem guten Dutzend von Langstreckenflugzeugen. Selbst ein Unternehmen, das überzogene Zukunftserwartungen der Analysten nach unten korrigieren will, kann eine solche Reaktion nicht beabsichtigt haben.





