Chaos Communication Congress :
Ein Tor zur Anonymität

Von
Morten Freidel, Hamburg
Lesezeit:
Unterwegs im Auftrag der Anonymität: Roger Dingledine und Jacob Appelbaum während ihres Vortrags auf dem 30C3
Unterwegs im Auftrag der Anonymität: Roger Dingledine und Jacob Appelbaum während ihres Vortrags auf dem 30C3Screenshot

Im Internet sind Anonymität und Privatsphäre in die Defensive geraten. Wie schlägt sich das Anonymisierungsnetzwerk Tor im Wettrüsten mit den Diensten?

Im Oktober veröffentlichte der Guardian ein geheimes Dokument der NSA, das sich mit dem Anonmyisierungsnetzwerk Tor befasst, Titel: „Tor stinkt“. Die Präsentation enthielt eine Grafik, die einen für den Geheimdienst wohl typischen Tor-Nutzer zeigen sollte: Einen Mann mit Augenbinde, vor sich einen Rechner, hinter sich ein Maschinengewehr. Die Überschrift lautete: „Ein Terrorist mit Tor-Client“. Anschließend machte eine dezent überarbeitete Grafik bei Twitter die Runde. Auf ihr war derselbe Mann mit Augenbinde zu sehen, hinter sich allerdings kein Maschinengewehr, sondern ein Schild mit der Aufschrift: „1984 war nicht als Anleitung gedacht.“ Die neue Überschrift lautete: „Ein Aktivist mit Tor-Client“.

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