Erstes Mozart-Festival in Kuba :
Wolgang Amadeus lebt im Hinterhof

Von
Eleonore Büning
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Im potemkischen Dorf muss das „Gratias“ mit der Axt gehauen werden: Die frisch renovierte Plaza Vieja
Im potemkischen Dorf muss das „Gratias“ mit der Axt gehauen werden: Die frisch renovierte Plaza ViejaAlex Hoerner

In Havanna gab es gerade das erste kubanische Mozart-Festival. Nirgends passt Musik, die eine Ahnung von einem lichteren, besseren Leben gibt, besser hin – es war zum Staunen und zum Weinen. Und sein Name steht fast vollständig am Denkmal.

Nach wie vor heißt eine der stärksten Marken, die Österreich exportieren kann, Wolfgang Amadeus Mozart. Auch auf Kuba steht jetzt ein Mozart-Denkmal herum, schon seit acht Jahren, gebildhauert von Anton Thuswaldner aus Kaprun, importiert von der Stiftung Mozarteum Salzburg, eingeweiht vom österreichischen Botschafter. Es ist gut versteckt, es wird scharf bewacht. Nur mit Glück kommt man als Individuum, außerhalb der geführten Gruppe, an der uniformierten Türsteherin vorbei.

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