Wahl in den USA : Der Trumpismus ist noch lange nicht tot

Europa hofft, dass die Demokratin Kamala Harris als US-Präsidentin die transatlantische Beziehung am Leben hält. An ihr hängen Sicherheit und Wohlstand.
Vor ein paar Monaten drehte sich die Diskussion in vielen Hauptstädten vor allem in Europa vor allem darum, was im Falle eines Wahlsieges von Donald Trump bei der Präsidentenwahl im November zu erwarten, genauer: zu befürchten sei. Unverkennbar hatte sich eine Düsternis ausgebreitet. Präsident Joe Biden, der alte Transatlantiker und Allianz-Loyalist, der aus den Vorwahlen der Demokratischen Partei als Sieger hervorgegangen war, auch mangels ernst zu nehmender Konkurrenz, sah in den Umfragen nicht glänzend aus. Trump, der Herausforderer, holte auf. Ein Wahlsieg schien ein realistisches Szenario zu werden.
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