US-Politik : Washingtons neue Zollhürden

Zolldrohungen sind seit der zweiten Amtszeit von US-Präsident Donald Trump an der Tagesordnung. Er hat die höchsten Abgaben seit Jahrzehnten verhängt und das US-Zollsystem strukturell verändert. Das hinterlässt immer tiefere Spuren.
Vergangene Woche lehnte die US-Regierung eine Verlängerung des Freihandelsabkommens USMCA mit Mexiko und Kanada (United States-Mexico-Canada Agreement) ab. Der Vertrag bleibt zwar für weitere zehn Jahre in Kraft, wird aber nun jährlich überprüft. Der Zolldeal der EU mit den USA wiederum ist in Kraft. Es gibt keine europäischen Zölle mehr auf US-Industrieprodukte. Die EU hingegen muss US-Zölle in Höhe von bis zu 15 Prozent auf die meisten Warenexporte in die Vereinigten Staaten akzeptieren. Gleichzeitig drohte US-Präsident Donald Trump jedem europäischen Land, das eine Steuer auf digitale Dienstleistungen für amerikanische Konzerne einführt, mit einem Einfuhrzoll von 100 Prozent.
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