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Rückspiegel :
Vor 420 Jahren: Die Engländer kolonialisieren Nordamerika

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Jamestown: Angehörige der Virginia Company of London bauen in Virginia die erste englische Siedlung in Nordamerika (Illustration aus dem 19. Jahrhundert).
Jamestown: Angehörige der Virginia Company of London bauen in Virginia die erste englische Siedlung in Nordamerika (Illustration aus dem 19. Jahrhundert).Picture Alliance

Der Grundstein für die Vereinigten Staaten wird nicht erst 1776, sondern schon am 10. April 1606 in London gelegt. Damals gründet König James I. die Virginia Company of London für die wirtschaftliche Erschließung Nordamerikas. Ihr Erbe prägt die USA bis heute.

Schon mehr als ein Jahrzehnt, bevor die legendären „Pilgerväter“ in der „Mayflower“ den Atlantik überqueren, beginnt England mit der kolonialen Ausbeutung Amerikas: Am 10. April 1606 gründet der britische König James I. die Virginia Company of London – sie wird die Basis für die Besiedlung eines Kontinents, der wohl wie kein anderer vom Kapitalismus geprägt ist und sich ihm verpflichtet fühlt.

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