Nachhaltigkeit : Großinvestoren stellen ESG-Muffeln ein Ultimatum

Der Umbau der Unternehmen zum Zweck des Schutzes von Mensch und Umwelt läuft auf Hochtouren. Die Finanzbranche fordert Nachzügler auf, Umweltdaten endlich auf den Tisch zu legen. Das trifft neben Ölkonzernen auch überraschende Kandidaten wie Tesla.
Während die Bundesregierung und Bürger sich die Köpfe über die Wärmepumpe heißreden, läuft auch in den Unternehmen der Umbau zu nachhaltigeren Geschäftsmodellen auf Hochtouren. Die Parole dieses Wandels lautet ESG, kurz für Umwelt, Soziales und gute Unternehmensführung. Unternehmen sollen also zum Schutz von Mensch und Umwelt beitragen. Worum es geht, zeigen ganz aktuell unterschiedlichste Fälle quer durch alle Branchen: So hat die Deutsche Bank am Mittwoch erstmals offengelegt, wie viel Kohlendioxid die mit ihren Krediten finanzierten europäischen Wohnimmobilien ausstoßen. Im vergangenen Jahr hatte das Kreditinstitut eine solche Rechnung schon für ihr Portfolio an Unternehmenskrediten aufgestellt.
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