Einspruch exklusiv : Autoren als Rufmordgehilfen

Bekannte Rowohlt-Autoren verlangen von ihrem Verlag, Woody Allens Autobiografie nicht zu veröffentlichen - obwohl Experten ihn längst für unschuldig erklärt haben. Ein Gastkommentar.
Fünfzehn Autoren und Autorinnen des Rowohlt-Verlages fordern ihren Verlag auf, die Autobiografie von Woody Allen nicht zu veröffentlichen. Unter ihnen sind Sascha Lobo und Margarete Stokowski, beide haben eine Kolumne auf Spiegel-Online. Sie hätten keinen Grund, so die Autoren, an den Aussagen von Dylan Farrow zu zweifeln – Woody Allens Adoptivtochter. Sie behauptet, er habe sie am 4. August 1992 sexuell missbraucht; auf dem Dachboden des Hauses von Mia Farrow, Allens früherer Partnerin. Die hatte sich zu diesem Zeitpunkt schon von ihm getrennt, weil sie erfahren hatte, dass ihre Adoptivtochter Soon-Yi eine Beziehung mit ihm begonnen hatte.
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