Nachrichten und Lifestyle : Wie die „New York Times“ zur Abo-Maschine wurde

Mit mehr als 13 Millionen zahlenden Lesern und einer Paket-Strategie, die jeden zweiten digitalen Abonnenten in ein Lifestyle-Bündel schleust, zeigt der Verlag, wie eine 175 Jahre alte Marke die digitale Transformation schafft.
Eigentlich müsste die Medienbranche von einem Wendepunkt sprechen. Als die „New York Times“ in der vergangenen Woche ihre Zahlen für das erste Quartal 2026 vorgelegt hat, fiel beinahe jede einzelne Kennziffer aus dem Rahmen dessen, was sonst aus der Branche zu hören ist: Der Umsatz stieg im Jahresvergleich zweistellig, der Nettogewinn legte um drei Viertel zu, und die digitale Werbung wuchs so schnell wie seit vier Jahren nicht mehr. Der Aktienkurs hatte schon im Frühjahr ein Allzeithoch erreicht, und dass Warren Buffett kurz vor seinem Abschied von Berkshire Hathaway noch einmal in die „New York Times“ investierte, war quasi der Ritterschlag für die wahrscheinlich cleverste Strategie in der Medienbranche.
Zugriff auf alle Inhalte inklusive FAZ+ (Originalpreis: 26,80 €) jetzt nur 1,99 €
Zugriff auf alle Inhalte inklusive FAZ+ (Originalpreis: 26,80 €) jetzt nur 1,99 €
- Mit einem Klick online kündbar





