Zwieback für den ersten Bundeskanzler
bie. FRIEDRICHSDORF. Wenn sie keine Dose wäre, die Wirtschaftsförderer im Friedrichsdorfer Rathaus würden sie sich wohl am liebsten rahmen lassen.
bie. FRIEDRICHSDORF. Wenn sie keine Dose wäre, die Wirtschaftsförderer im Friedrichsdorfer Rathaus würden sie sich wohl am liebsten rahmen lassen. Kurz vor dem Ersten Weltkrieg stellte Adolf Schwab in Bad Homburg Zwieback her. Doch als Stadt des trockenen Gebäcks hatte damals Friedrichsdorf schon einen Namen, weshalb Schwab auf seine Blechverpackungen drucken ließ, dass sein Zwieback hergestellt sei in „Bad Homburg v.d. Höhe bei Friedrichsdorf“. Das gab es auch umgekehrt. Die „Homburger Hutfabrik“, ehemals Rousselet, stand in Friedrichsdorf, worum sie kein Aufhebens machte. Die Geschichte von Marken und Qualitätsversprechen zeigt die Ausstellung „Echt original Friedrichsdorfer“, die am Sonntag im Heimatmuseum Seulberg eröffnet wird und auf 200 Jahre Wirtschaftsgeschichte zurückblickt. Von Mittwoch an wird sie durch eine Fotoausstellung im Friedrichsdorfer Rathaus ergänzt, die sich vor allem den Arbeitsbedingungen widmet.





