Vossloh liefert
wieder nach China
B.K. DÜSSELDORF, 26. Juli. Für den Verkehrstechnik-Konzern Vossloh hat sich die Geschäftssituation während des zweiten Quartals wieder verbessert.
B.K. DÜSSELDORF, 26. Juli. Für den Verkehrstechnik-Konzern Vossloh hat sich die Geschäftssituation während des zweiten Quartals wieder verbessert. Der Vorstand geht vor diesem Hintergrund davon aus, die prognostizierten Jahresziele erreichen zu können. Danach sollen ein Umsatz zwischen 1,25 und 1,3 Milliarden Euro und ein operatives Ergebnis (Ebit) zwischen 100 und 110 Millionen Euro erwirtschaftet werden. Wesentlich für die Planerfüllung bleibt allerdings, dass sich die Umsätze in China im weiteren Jahresverlauf normalisieren, wie im Quartalsbericht betont wird. Nach rund einem Jahr Pause hatte Vossloh im Juni wieder damit beginnen können, Schienenbefestigungen für den chinesischen Markt zu liefern. Dort waren die Neuarbeiten an Hochgeschwindigkeitsstrecken unterbrochen worden, was das Geschäft von Vossloh bis Ende Mai belastet hatte. Für das erste Halbjahr meldet der Konzern ein Umsatzplus von 1,8 Prozent auf etwas mehr als 571 Millionen Euro. Allein im zweiten Quartal legte der Umsatz um 4,5 Prozent zu. Das Ebit fiel im Halbjahr deutlich auf 31 (Vorjahr: 44,7) Millionen Euro zurück. Der Vorstand begründet dies mit dem Umsatzausfall in China und dem rückläufigen Geschäft bei Vossloh Rail Services (Schienenschweißen). Der Konzernüberschuss ermäßigte sich im Halbjahr auf 14,6 (27,3) Millionen Euro. Die Auftragsbücher des im sauerländischen Werdohl beheimateten Unternehmens sind nach wie vor gut gefüllt. So lag der Auftragsbestand zur Jahresmitte mit rund 1,5 Milliarden Euro leicht über dem hohen Vorjahresniveau.





