Vossloh leidet unter Wettbewerb

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csc. DÜSSELDORF, 21. März. Der Bahntechnikkonzern Vossloh aus Werdohl im Sauerland bekommt die zunehmende Konkurrenz auf seinen Märkten zu spüren und kürzt die ...

csc. DÜSSELDORF, 21. März. Der Bahntechnikkonzern Vossloh aus Werdohl im Sauerland bekommt die zunehmende Konkurrenz auf seinen Märkten zu spüren und kürzt die Dividende. Für 2013 wird abermals eine Stagnation des Gewinns vor Zinsen und Steuern (Ebit) erwartet, obwohl der Umsatz dank eines Rekordauftragsbestands um bis zu 10 Prozent zulegen soll. Es herrsche ein starker Verdrängungswettbewerb, der in der Branche auf die Margen drücke, berichtete Vorstandssprecher Werner Andree bei der Bilanzpressekonferenz. Die Ebit-Marge werde wohl auf rund 7 Prozent zurückgehen. Schon 2012 hatte sich die Rendite des Konzerns von 8,1 auf 7,8 Prozent verschlechtert. Dank eines guten Verkaufs von Lokomotiven und Nahverkehrszügen legte der Umsatz im vergangenen Jahr um 3,8 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro zu. In der Sparte Schieneninfrastruktur verbesserte sich das Geschäft mit Schienenklemmen und Weichen. Das Ebit verharrte mit 97,5 Millionen Euro nahezu auf dem Vorjahresniveau. Beim Jahresüberschuss gelang ein leichter Anstieg auf 59,2 (Vorjahr: 56,2) Millionen Euro. Die Aktionäre müssen dennoch eine Kürzung der Dividende um 50 Cent auf 2,00 Euro je Aktie hinnehmen. Ausgeschüttet werden insgesamt 24 (30) Millionen Euro. Mit dem verbleibenden Teil des Jahresüberschusses will Vossloh seine Position in Westeuropa sichern und das Geschäft in den Wachstumsmärkten ausbauen. Perspektiven sieht der Vorstand unter anderem in Südamerika.

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