Ssangyong ist auch noch da

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Während der koreanische Autohersteller Hyundai und seine Tochterfirma Kia in Deutschland und Europa von Erfolg zu Erfolg eilen (F.A.Z. vom 9.

Während der koreanische Autohersteller Hyundai und seine Tochterfirma Kia in Deutschland und Europa von Erfolg zu Erfolg eilen (F.A.Z. vom 9. Oktober), sucht der dritte koreanische Automobilhersteller Ssangyong noch seinen Platz auf dem Markt. Fast wäre der „Zwillingsdrachen“ (Ssangyong) nach einer Insolvenz und einem Gastspiel eines chinesischen Besitzers gänzlich vom Markt verschwunden, doch das indische Großunternehmen Mahindra & Mahindra, das zuvor seine Fühler vergeblich nach Jaguar und Land Rover ausgestreckt hatte, kaufte sich 2010 in Korea ein und ist willens, Ssangyong wieder zu einem profitablen Unternehmen zu machen. Aber noch ist man mit 124 000 verkauften Autos 2011 einer der kleinsten Hersteller der Welt. Wichtigster Markt nach Korea ist Russland, dort unterhält Ssangyong sogar ein Montagewerk. Die Inder wollen viel investieren, die verkaufte Stückzahl soll bald auf 350 000 Einheiten jährlich steigen, doch bis die neuen Modelle kommen, muss man mit dem leben, was man hat.

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