Puma-Chef Koch kneift nicht
Franz Koch kneift nicht. Obwohl nur noch 45 Tage im Amt, wird der 33 Jahre alte Vorstandsvorsitzende der Puma SE am 14. Februar den Jahresabschluss des ...
Franz Koch kneift nicht. Obwohl nur noch 45 Tage im Amt, wird der 33 Jahre alte Vorstandsvorsitzende der Puma SE am 14. Februar den Jahresabschluss des Sportartikelherstellers präsentieren. Aussagen über die Zukunft des Unternehmens oder seine Person werden knapp ausfallen. Der Puma-Mehrheitsaktionär, der französische Luxuskonzern PPR, und Koch hatten sich Mitte Dezember „im gegenseitigen Einvernehmen“ auf sein Ausscheiden aus dem Unternehmen zum 31. März geeinigt. Seitdem führt er die Geschäfte gemeinsam mit PPR-Aufsichtsratschef Jean-François Palus. Koch wird vorgeworfen, dass die Ertragskraft von Puma schwinde. Tatsächlich aber waren dessen Tage gezählt, nachdem sich der Puma-Aufsichtsratsvorsitzende, sein Ziehvater Jochen Zeitz, zurückgezogen hatte. Koch wurde von PPR nur im Team mit dem früheren Vorstandschef geduldet (F.A.Z. vom 5. Januar). Insgesamt werden Kandidaten für vier wichtige Vorstandposten gesucht. Wie zu hören ist, erweist sich die Suche als schwierig, zumal Unklarheit über die Absichten von PPR besteht. Vor wenigen Tagen ließen Gerüchte über eine Abfindung für den Streubesitz den Kurs der Puma-Aktie steigen.
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