Opel verlagert nach Spanien
cru. FRANKFURT, 10. Juli. Der Autohersteller Opel verbessert die Auslastung seiner Fabriken in Europa, indem ein Teil der Produktion aus Korea nach Spanien ...
cru. FRANKFURT, 10. Juli. Der Autohersteller Opel verbessert die Auslastung seiner Fabriken in Europa, indem ein Teil der Produktion aus Korea nach Spanien verlagert wird. Der kleine Geländewagen Opel Mokka werde künftig in Europa gefertigt, teilte das Unternehmen in Rüsselsheim mit. Das Werk im spanischen Saragossa werde die Produktion des Modells in der zweiten Jahreshälfte 2014 aufnehmen. Opel und der amerikanische Mutterkonzern General Motors (GM) hätten diese gemeinsame Entscheidung aufgrund der hohen Nachfrage nach dem Opel Mokka auf dem europäischen Markt getroffen. Gleichzeitig würden zusätzliche Kapazitäten im koreanischen GM-Werk Bupyeong geschaffen, das den Mokka bislang exklusiv fertigt. In einem ersten Schritt sollen nur Teilesätze in Spanien montiert, der lokale Fertigungsanteil dann aber innerhalb der nächsten Jahre gesteigert werden. In der Anfangsphase investiert Opel 80 Millionen Dollar in das Werk. In Saragossa bauen insgesamt 5800 Mitarbeiter momentan den Kleinwagen Corsa, den Mini-Van Meriva und den Kastenwagen Combo. „Die Entscheidung für Saragossa folgt unserem strategischen Unternehmensziel, Fahrzeuge dort zu bauen, wo wir sie auch verkaufen“, sagte Opel-Chef Karl-Thomas Neumann. Auch der Betriebsrat begrüßt den Schritt.





