Mehdorn will mit „Sprint“ zum BER
mk. BERLIN, 2. April. Der Berliner Senat unterstützt den Kurs von Hartmut Mehdorn am Berliner Großflughafen BER ausdrücklich.
mk. BERLIN, 2. April. Der Berliner Senat unterstützt den Kurs von Hartmut Mehdorn am Berliner Großflughafen BER ausdrücklich. „Wir finden alles richtig, was das Projekt beschleunigt“, sagte ein Sprecher am Dienstag. Ähnlich äußerte sich der Sprecher der Brandenburger Landesregierung. Mehdorn, der neue Leiter der Geschäftsführung der Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg (FBB), hat eine Gruppe - „Sprint“ genannt - zusammengestellt, die alle noch zu erledigenden Bauarbeiten, die noch ausstehenden behördlichen Genehmigungen, den Probebetrieb und den Umzug vom Flughafen Tegel koordinieren soll. Zu Mitgliedern dieser Gruppe wollte sich der Sprecher der FBB nicht äußern, er bestätigte aber: „Für Sprint wird auf internen und externen Sachverstand zurückgegriffen.“ Mehdorn spreche mit allen, die etwas zur raschen Eröffnung des Flughafens beitragen könnten: „Es gibt keine Denkverbote.“ Im Gespräch sind einzelne Mitarbeiter des ehemaligen Generalplaners PG BBI, der im Mai 2012, als die Eröffnung des Flughafens wegen unzulänglichen Brandschutzes verschoben werden musste, entlassen worden war. Der Architekt Meinhard von Gerkan bestätigte Gespräche mit Mehdorn. Vor dem Landgericht Potsdam soll in diesem Frühjahr der Prozess um 80 Millionen Euro Schadensersatz beginnen, auf die die Flughafengesellschaft das Planungsbüro verklagte.





