Maserati im Aufwind

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fbs. FRANKFURT, 11. September. Der italienische Luxusautohersteller Maserati, der zum Fiat-Konzern gehört, wird 2013 fast dreimal so viele Autos verkaufen wie ...

fbs. FRANKFURT, 11. September. Der italienische Luxusautohersteller Maserati, der zum Fiat-Konzern gehört, wird 2013 fast dreimal so viele Autos verkaufen wie 2012. Während im Vorjahr 6300 Autos umgeschlagen werden konnten, werden es dieses Jahr mindestens 16 000 sein. Maserati-Chef Harald Wester sprach auf der IAA in Frankfurt sogar von 20 300 konkreten Bestellungen, die vorliegen, doch diese werde man nicht alle abarbeiten können. Schon allein wegen der langen Transportwege nach China oder Amerika, deren Märkte die gut zwei Drittel der Maseratis aufnehmen. Hintergrund des Aufschwungs sind zwei neue Fahrzeuge, der Quattroporte und der kleinere Ghibli, allein für diese zwei Modelle habe man 16 000 Bestellungen. Wester zeigte sich zuversichtlich, das ehrgeizige Ziel, bis 2015 rund 50 000 Einheiten jährlich absetzen zu können, auch tatsächlich zu erreichen. Helfen werde dabei auch ein SUV, das noch in 2015 auf den Markt komme. Um den hohen Absatz realisieren zu können, hat Maserati die Produktionskapazitäten im Stammwerk deutlich erhöht, außerdem soll eine weitere Linie in Miafiori, einem alten Fiat-Standort, aufgezogen werden. Dort wird dann das SUV Levante gebaut. Außerdem soll das Händlernetz von jetzt 320 Betrieben (2011 waren es 250) bis 2015 auf 420 bis 450 Standorte erweitert werden. Nachdem Maserati 2012 mit 6300 Einheiten 634 Millionen Euro Umsatz erzielte und dabei einen Gewinn von 42 Millionen Euro erreichte, dürften sich der Umsatz und Gewinn 2013 verdoppeln. 2014 will Wester 40 000 Maserati verkaufen und Umsatz und Gewinn um den Faktor 2,5 steigern. Angesprochen auf das Thema Hybrid, wiegelte Wester ab: Man habe keine Pläne, sei aber durch die enge Anbindung an den Fiat-Konzern jederzeit in der Lage, schnell reagieren zu können. Die Priorität gelte zunächst dem Dieselmotor (neu bei Maserati). In Europa bestellen gut drei Viertel der Kunden ein Selbstzünder-Aggregat für den Ghibli.

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