Quarzitwerk in Köppern :
20.000 Tonnen Gestein auf einen Schlag

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In die Tiefe: Mitarbeiter haben darauf zu achten, dass sie keine Terrassen wegsprengen
In die Tiefe: Mitarbeiter haben darauf zu achten, dass sie keine Terrassen wegsprengenFinger, Stefan

Im Quarzitwerk bei Köppern fängt die Arbeit nach dem Sprengen erst richtig an. Aus den großen Brocken kleinen Schotter zu machen ist ein hartes Geschäft. Der Steinbruch wird erweitert und könnte noch 50 Jahre in Betrieb bleiben.

In einem Vergnügungspark heißt so etwas „4D-Kino“: wenn Bild- und Tonerlebnis durch schwankenden Boden oder bewegliche Sitze verstärkt werden. Der Vorbrecher auf dem Gelände des Quarzitwerks im Taunus aber ist real. Er ist eine Höllenmaschine für alle Sinne. Die rüttelnden, rillenförmigen Brecherwände sind ein eindrucksvoller Anblick. Sie hauen fußballgroße Brocken einer der härtesten Gesteinsarten in kleine Stücke. Die dabei waltenden Kräfte zeigen sich in orange verglühenden Funken.

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