Huntelaar nutzt das Kölner Chaos
Gelsenkirchen. Kurz vor Schluss blickte Klaas-Jan Huntelaar zum Himmel, als wollte er eine Dankadresse dorthin richten. Der niederländische Stürmer hatte mit drei Toren (42./47./84. Minute) maßgeblich dazu beigetragen, dass der FC ...
Von Richard Leipold
Gelsenkirchen. Kurz vor Schluss blickte Klaas-Jan Huntelaar zum Himmel, als wollte er eine Dankadresse dorthin richten. Der niederländische Stürmer hatte mit drei Toren (42./47./84. Minute) maßgeblich dazu beigetragen, dass der FC Schalke 04 sich für den schwachen Bundesligastart in Stuttgart unverzüglich rehabilitiert hat. Die weiteren Treffer zum 5:1 über den in der zweiten Hälfte desolaten 1. FC Köln steuerten Lewis Holtby (48.) und Raúl (59.) bei. Lukas Podolski hatte die Rheinländer, die anfangs ein unbequemer Gegner waren, in Führung geschossen (12.). "Das Spiel hat mit dem 0:1 denkbar ungünstig für uns begonnen, doch der Ausgleich und das 2:1 waren wie ein Befreiungsschlag", sagte der Schalker Trainer Ralf Rangnick: "Danach lief das Spiel für uns optimal." Für die Kölner bleibt "auf" Schalke alles beim Alten, sie haben in Gelsenkirchen seit 18 Jahren kein Fußball-Bundesligaspiel gewonnen. Dennoch dürfte es für den neuen FC-Trainer Stale Solbakken jetzt noch ungemütlicher werden als ohnehin schon nach dem verpatzten Start gegen Wolfsburg. Seine Mannschaft scheint die neue Spielidee nicht zu verstehen - und schon gar nicht in die Tat umsetzen zu können. "Es ist immer der Trainer, der die Konsequenzen ziehen muss", sagte Solbakken.





