HEUTE AM BALL :
Toreschießen ist wie Fahrradfahren

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Klaas-Jan Huntelaar kann sich freuen. Der Schalker Stürmerstar trifft derzeit fast nach Belieben. Vier Tore in der ersten Pokalrunde, noch mal vier in den beiden zurückliegenden Bundesligapartien gegen Köln und Mainz und in dieser ...

Klaas-Jan Huntelaar kann sich freuen. Der Schalker Stürmerstar trifft derzeit fast nach Belieben. Vier Tore in der ersten Pokalrunde, noch mal vier in den beiden zurückliegenden Bundesligapartien gegen Köln und Mainz und in dieser Woche abermals vier im Play-off-Rückspiel der Europa League gegen Helsinki. Doch nicht nur diese sportive Interpretation des Gesellschaftsspiels "Vier gewinnt" macht dem 28 Jahre alten Niederländer Spaß. Es gibt noch einen Grund zur (Vor-)Freude. An diesem Sonntag erhält er die Gelegenheit, sich gegen ein Team auszuzeichnen, dessen Abwehrkräfte seit März in keinem einzigen Bundesligaspiel mehr als einen Gegentreffer zugelassen haben. Der Auftritt des Überraschungsteams aus Mönchengladbach in Gelsenkirchen bietet ihm die Chance, unter erschwerten Bedingungen seine eigene These zu belegen, Toreschießen sei "wie Fahrradfahren", normalerweise also nicht zu verlernen. In der vergangenen Saison hatte es zeitweise so ausgesehen, als hätte der "Hunter" doch einiges verlernt. Nur acht Bundesligatore bildeten einen etwas mickrigen Gegenwert, gemessen an der Ablöse von vierzehn Millionen Euro, die Schalke an den AC Mailand überweisen musste. Sollte es sich mit dem Toreschießen tatsächlich so ähnlich verhalten wie mit dem Radfahren, erwartet Huntelaar gegen Gladbach die erste Bergetappe der Saison.

ril.

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