Eurobonds: „Free Lunch“ oder „Kobra-Effekt“?

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Der fundamentale Fehler der Währungsunion, davon ist Großinvestor George Soros überzeugt, liegt darin, dass Staaten nicht mehr die Druckerpresse benutzen

Der fundamentale Fehler der Währungsunion, davon ist Großinvestor George Soros überzeugt, liegt darin, dass Staaten nicht mehr die Druckerpresse benutzen können, um ihre Schulden zu bedienen. Auf dem „Global Economic Symposium“ in Kiel zeichnete Soros zuletzt ein düsteres Zukunftsbild der Eurozone. Stagnation, soziale Konflikte und Spannungen zwischen Schuldnern und Gläubigern bis hin zum Zerfall drohten. Bei Einführung des Euro sei nicht bemerkt worden, dass die Staaten in eine Falle gehen, indem sie ihre monetäre Souveränität der Europäischen Zentralbank (EZB) übertrugen. Damit seien sie „wie Drittweltländer“, die Schulden in einer „fremden Währung“ aufnehmen, sagt Soros. Aus dieser Falle kämen sie nicht mehr heraus.

Philip Plickert

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