Erinnerung gestalten und wachhalten
Herzlichen Dank für die Betrachtung "Das ist von der Mauer noch da" von Regina Mönch (F.A.Z. vom 13. August): Als von 1984 bis 2006 unter anderem auch für den Katholischen Alten Domfriedhof St. Hedwig verantwortlicher Verwaltungsleiter ...
Herzlichen Dank für die Betrachtung "Das ist von der Mauer noch da" von Regina Mönch (F.A.Z. vom 13. August): Als von 1984 bis 2006 unter anderem auch für den Katholischen Alten Domfriedhof St. Hedwig verantwortlicher Verwaltungsleiter weiß ich aus persönlicher Erfahrung, wie schwer es ist, Erinnerung in diesem geschichtsträchtigen Raum der "Berliner Mauer" praktisch erfahrbar zu machen. Für diesen ältesten noch vorhandenen katholischen Friedhof in der Mitte Berlins (über 160 Jahre alt) war der Mauerbau der größte Einschnitt (Verlust von über 40 Prozent der Fläche) in seiner gesamten Geschichte. So war es nur folgerichtig, nach dem Fall der Mauer darüber nachzudenken, wie man für nachfolgende Generationen in Zukunft die Brutalität dieses fast dreißig Jahre alten Geschehens an diesem Ort sichtbar machen könnte.





