„Ein Neubeginn darf nicht beim Vorstand enden“
St. BOCHUM, 18. Januar. Eine breite Zustimmung für die vom neuen Vorstand verfolgte Ausrichtung des Industriekonzern, aber heftige Kritik am Aufsichtsrat mit ...
St. BOCHUM, 18. Januar. Eine breite Zustimmung für die vom neuen Vorstand verfolgte Ausrichtung des Industriekonzern, aber heftige Kritik am Aufsichtsrat mit dem Vorwurf mangelnder Kontrolle der Fehlinvestitionen in Amerika und der Missstände in der alten Unternehmenskultur prägten 12 Stunden lang die Stimmung unter den anfangs rund 3800 Aktionären auf der Hauptversammlung der Thyssen-Krupp AG. Aber entgegen der Erwartung im Vorfeld ist das Aktionärstreffen nicht zu einer turbulenten Veranstaltung entgleist. Einen Antrag, den Aufsichtsratsvorsitzenden Gerhard Cromme als Versammlungsleiter abzuwählen, weil er mit seinem „Prinzip der Nichtverantwortung“ dem Unternehmen großen Schaden zugefügt habe, wie die Begründung lautete, stellte Cromme nicht zur Abstimmung.





