Die schöne Mongolin
Im November 2006 entdeckten malaysische Polizisten in einem Waldgebiet außerhalb der Hauptstadt Kuala Lumpur Teile von menschlichen Knochen.
Im November 2006 entdeckten malaysische Polizisten in einem Waldgebiet außerhalb der Hauptstadt Kuala Lumpur Teile von menschlichen Knochen. Es waren die Überreste einer jungen Frau aus der Mongolei, die von ihrer Familie im Oktober als vermisst gemeldet worden war. Die Mörder hatten der 28 Jahre alten Altantuya Shaariibuu zweimal in den Kopf geschossen und ihren Körper mit Sprengstoff in die Luft gejagt. Sie hatten Plastiksprengstoff C-4 verwendet, der in Malaysia nur vom Militär benutzt werden darf. Zwei Angehörige einer Spezialeinheit, die unter anderem mit dem Schutz des heutigen Ministerpräsidenten Najib Razak beauftragt waren, wurden wegen Mordes angeklagt und zum Tode verurteilt. Ein Berufungsverfahren soll in diesem Jahr stattfinden.





