Bestandsaufnahme abgeschlossen
enn. BERLIN, 11. August. Ende Oktober soll Gewissheit über den Eröffnungstermin des neuen Berliner Flughafens herrschen.
enn. BERLIN, 11. August. Ende Oktober soll Gewissheit über den Eröffnungstermin des neuen Berliner Flughafens herrschen. Die Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg bestätigte am Wochenende, dass Technik-Geschäftsführer Horst Amann die Bestandsaufnahme der Mängel abgeschlossen habe. Bis zum 30. September würden die Daten ausgewertet, sagte Flughafensprecher Ralf Kunkel. „Wir werden dann in der Aufsichtsratssitzung am 25. Oktober die nächsten Schritte zur Inbetriebnahme des Flughafens vorstellen.“ Flughafen-Geschäftsführer Hartmut Mehdorn will dann den neuen Zeit- und Kostenplan vorlegen. „Die Entrauchung ist das Problem, das den Zeitplan bestimmt“, sagte Kunkel. Es zeichne sich aber eine vernünftige Lösung ab. „Wir arbeiten derzeit daran, wie die Anlage 14 in drei Teile geteilt und damit besser beherrschbar gemacht werden kann“, sagte Kunkel der Zeitschrift „Focus“. Mehdorn will im Oktober auch die Mehrkosten beziffern. Die letzte Schätzung beläuft sich auf 4,3 Milliarden Euro Gesamtkosten des Flughafens BER. Wegen der Nachbesserungen am Bau und Schallschutz wird mit Mehrkosten von mehreren hundert Millionen Euro gerechnet. Ende Oktober wird sich auch Amanns Zukunft klären. Dessen Vertrag läuft eigentlich bis 2017, seine Zusammenarbeit mit Mehdorn gilt aber als sehr schwierig.





