Aktieninstitut soll Kodex-Gremium bezahlen

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jja. BERLIN, 14. August. Für die künftige Finanzierung der Regierungskommission Corporate Governance zeichnet sich eine Lösung ab.

jja. BERLIN, 14. August. Für die künftige Finanzierung der Regierungskommission Corporate Governance zeichnet sich eine Lösung ab. Die Geschäftsstelle könnte beim Deutschen Aktieninstitut (DAI) in Frankfurt angesiedelt werden. Nach Informationen dieser Zeitung macht sich DAI-Präsident Werner Baumann, Finanzvorstand der Bayer AG, bei seinen Mitgliedern dafür stark. Das DAI gilt als Sprachrohr der Aktiengesellschaften, es hat rund 200 Mitglieder aus allen Branchen. Es soll die Kosten übernehmen und die Infrastruktur bieten. Eine neue Finanzierung muss deshalb gefunden werden, weil nach Informationen dieser Zeitung der frühere Aufsichtsratsvorsitzende der Deutschen Börse, Manfred Gentz, den Vorsitz übernehmen soll (F.A.Z. vom 14. August). Gentz kann jedoch - anders als seine Vorgänger Gerhard Cromme (damals Aufsichtsratschef von Thyssen-Krupp) und jetzt Klaus-Peter Müller (in dieser Position bei der Commerzbank) - nicht auf die Ressourcen eines von ihm kontrollierten Unternehmens zurückgreifen. Die Bundesregierung lehnt die Übernahme der Ausgaben ab, weil es sich um ein Selbstverwaltungsorgan der deutschen Wirtschaft handeln soll. Den Vorsitzenden und die Mitglieder ernennt allerdings Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP). Neben dem Müller-Nachfolger muss sie demnächst auch noch zwei Nachrücker für freigewordene Plätze in dem Gremium bestimmen.

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