Bildung :
NRW-Minister für „Digitalkunde“ im Kindergarten

Von
Helmut Bünder, Düsseldorf
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NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD)
NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD)dpa

Der Chef der Telekom will Programmiersprachen zum Schul-Pflichtfach machen. Die Idee findet Unterstützung in der Politik.

Die Forderung von Telekom-Vorstandschef Tim Höttges, Kinder in der Schule besser auf die digitale Welt vorzubereiten, findet Unterstützung in der Politik. „Wer es ernst meint mit der Digitalisierung, muss auch über schulische Ausbildung reden. Aus meiner Sicht gehört Digitalkunde in die erste Klasse oder in den Kindergarten“, sagte der nordrhein-westfälische Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD). Er bezog sich auf ein Interview der F.A.Z., in dem Höttges angeregt hatte, Programmiersprachen zum schulischen Pflichtfach zu machen. Sie seien genauso wichtig wie Rechnen, Lesen und Fremdsprachen.

„Digitalisierung darf nicht länger nur auf dem Schulhof stattfinden. Sie muss in die Klassen, damit Kinder von Grund auf lernen, wie digitale Werkzeuge funktionieren“, meinte Duin. „Nehmen wir uns ein Beispiel an Großbritannien, wo schon Erstklässler Informatik-Kenntnisse vermittelt bekommen.“ Die Schulanfänger müssten sich auf eine Arbeitswelt vorbereiten, die in zehn oder 20 Jahren mit der heutigen nur noch wenig zu tun haben werde.

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