Debütroman „Issa“ : Denkst du, dass du den Schmerz erfunden hast?

Deutschsein heißt nicht Weißsein: Mirrianne Mahns Roman „Issa“ ist für den Debütpreis der lit.Cologne nominiert. Aus guten Gründen.
Ein Familienroman, ja, aber ein ungewöhnlicher. Einer, der die Geschichte einer jungen Frau erzählt, die nach Kamerun zurückkehrt, wo sie die ersten Jahre ihres Lebens verbracht hat. Der Anlass ist ernst, ihre Mutter hat sie geschickt, denn sie ist schwanger, noch dazu unverheiratet, und ohne den Vollzug der erforderlichen Rituale steht aus Sicht der Angehörigen nicht nur das Leben des Ungeborenen auf dem Spiel.
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