Laptops statt Pistolen :
Nur die Dummen werden erwischt

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Vor der Karte, auf der die Geldautomaten-Standorte eingezeichnet sind, an denen die Hacker zuschlugen.
Vor der Karte, auf der die Geldautomaten-Standorte eingezeichnet sind, an denen die Hacker zuschlugen.REUTERS

Binnen weniger Monate erbeuteten Cyber-Kriminelle 45 Millionen Dollar über das Internet. Zahlreiche Banken und Kreditkartenfirmen sind auf Angriffe kaum vorbereitet, warnt Computerexperte Frank Rieger im Gespräch mit FAZ.NET.

Die New Yorker Staatsanwältin Loretta Lynch bringt auf den Punkt, wie Geldraub im 21. Jahrhundert funktioniert: „Statt Pistolen und Masken benutzte diese Cyber-Verbrecherbande Laptops und das Internet“, sagte sie kürzlich. Zuvor hatten Strafverfolger mitgeteilt, dass eine Bande Cyber-Krimineller insgesamt 45 Millionen Dollar in 27 Ländern erbeutete habe. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft knackten die Hacker im vergangenen Jahr Sicherheits-Beschränkungen von Lastschriftkarten zweier Banken aus dem Nahen Osten. Danach gingen sie schnell zu Werk und hoben mit gefälschten Karten Millionenbeträge ab; allein während einer Aktion innerhalb von zehn Stunden hoben sie an Automaten in 24 Ländern 36.000 mal Geld ab. Vor einem amerikanischen Gericht müssen sich nun sieben Mitglieder der New Yorker Zelle der Organisation verantworten.

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