Flüchtlingskrise :
Länder schließen Erstaufnahmeeinrichtungen für Asylbewerber

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Ein leeres Zimmer in einer Erstaufnahmeeinrichtung in Friedberg.
Ein leeres Zimmer in einer Erstaufnahmeeinrichtung in Friedberg.dpa

Bisher sind dieses Jahres deutlich weniger Flüchtlinge nach Deutschland gekommen. Sollten auch Städte und Landkreise leerstehende Räume aufgeben?

Viele Bundesländer schließen Erstaufnahmeeinrichtungen für Asylbewerber, da in diesem Jahr bisher deutlich weniger Flüchtlinge als noch im Herbst des vergangenen Jahres nach Deutschland gekommen sind. Sollen auch Städte und Landkreise leerstehende Räume aufgeben? Für den Deutschen Landkreistag stellt sich die Frage, wie weit die Kapazitäten zurückgehen und ob sich der Staat nicht eine Reserve vorhalten sollte. „Wir müssen versuchen, gewisse Aufnahmekapazitäten in der Hinterhand zu behalten, um die Fehler der Vergangenheit zu vermeiden und vorbereitet zu sein“, sagt Hauptgeschäftsführer Hans-Günter Henneke dieser Zeitung. „Allerdings sind wir auch zum sparsamen Umgang mit öffentlichen Mitteln verpflichtet, so dass dies mit Augenmaß geschehen muss.“ Aus finanzieller Sicht sei es für Kommunen schwer, Kapazitäten vorzuhalten, da sie vom Bundesland in der Regel nur Geld für tatsächliche Fälle erhalten. Nur Brandenburg erstattet auch Vorhaltekosten, in Sachsen sei dies ähnlich angedacht.

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