„Recht auf Vergessenwerden“ :
Google soll öfter löschen

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Die Google-Suche: Bürger können auch verlangen, dass Links aus den Ergebnislisten gelöscht werden.
Die Google-Suche: Bürger können auch verlangen, dass Links aus den Ergebnislisten gelöscht werden.Reuters

Viele Löschanträge nach dem „Recht auf Vergessenwerden“ lehnte Google bisher ab. Ein von dem Unternehmen einberufener Experten-Beirat fordert nun, die Anträge großzügiger zu bewilligen. Doch nicht in allen Punkten sind sich die Mitglieder einig.

Ein von Google einberufener Experten-Beirat hat den amerikanischen Suchmaschinenbetreiber aufgefordert, Anträge auf die Löschung von Links großzügiger zu bewilligen. Das gehe aus deren Berichtsentwurf zum „Recht auf Vergessenwerden“ hervor, berichtete die „Süddeutsche Zeitung“ am Donnerstag. Die Experten hätten sich darin mehrheitlich für solch ein Vorgehen ausgesprochen. Dem Bericht zufolge lehnte Google bisher 60 Prozent der 205.000 Löschanträge ab, die Bürger in Europa seit dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs im vergangenen Mai stellten.

FAZ

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